Alltagsintegrierte Sprachförderung in Krippe und Kindergarten

HIT - Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur Förderung ein- und mehrsprachiger Kinder


Ein Konzept für die alltagsintegrierte Sprachförderung von Kleinkindern

Es ist faszinierend, in welch kurzer Zeit junge Kinder das komplizierte System der Sprache nahezu »nebenbei« erwerben. Doch nicht allen Kindern gelingt der Spracherwerb so erfolgreich. Verzögerungen in der Sprachentwicklung gehören zu den häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten bei Kleinkindern, unabhängig davon, ob sie einsprachig oder mehrsprachig aufwachsen.

Da die Sprachkompetenz aber eine Schlüsselfunktion für die weitere psychosoziale und kognitive Entwicklung eines jeden Kindes darstellt, ist es wichtig, die sensible Phase des Spracherwerbs in den ersten Lebensjahren ­gezielt zur Sprachförderung zu nutzen.

Durch die stetige Zunahme der außerfamiliären Betreuung von Kleinkindern kommt neben der sprachlichen Unterstützung durch die Eltern, der gezielten Sprachanregung durch die Erzieher/innen eine wachsende Bedeutung zu. Während sich bisherige Sprachförderprogram­me jedoch vor allem auf Vorschulkinder konzentrierten, liegt mit dem »Heidelberger Trainingsprogramm zur frühen Sprachförderung« erstmals ein spezifisches Konzept für die gezielte Sprachförderung von Kleinkindern vor.

Das »Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur alltagsintegrierten Sprachförderung ein- und mehrsprachiger Kinder (HIT)« richtet sich gezielt an Erzieher/innen aus Krippe, Kita und Kindergarten sowie an Tagesmütter von Kindern im Alter von 0-6 Jahren. Es ist insbesondere für die frühe Förderung von ein- und mehrsprachigen Kindern geeignet.

Im Fokus liegt die sprachliche Förderung des jungen Kindes durch eine gezielte Anleitung der Betreuungspersonen zu einer alltagsintegrierten Sprachförderung von ein- und mehrsprachig aufwachsenden Kindern.

Das Trainingsprogramm ist in hohem Maße praxisorientiert. Durch das direkte Anknüpfen an den Kompetenzen und intuitiven Strategien der Erzieher/innen wird die sprachliche Interaktion sowohl in Alltagssituationen als auch in bestimmten Situationen wie z. B. beim Anschauen von Bilderbüchern und dem gemeinsamen Spiel mit dem Kind intensiviert und verbessert.

Das Trainingsprogramm basiert auf dem wissenschaftlich fundierten Konzept des »Heidelberger Elterntrainings zur frühen Sprachförderung« (Buschmann), dessen Wirksamkeit in einer am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg durchgeführten Evaluationsstudie nachgewiesen werden konnte. Das Trainingsprogramm für Erzieher/innen wird ebenfalls im Rahmen von zwei wissenschaftlichen Studien begleitet.

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